Tatortkommissarin Ulrike Folkerts hat wahrlich ihr Glück gefunden und lässt davon ein Stück in Ulm zurück

Gemeinsam mit ihrer Partnerin, der Künstlerin Katharina Schnitzler, brachte Ulrike Folkerts das Buch "Glück gefunden" im Oktober 2008 auf den Markt.
Dieses Buch verspricht eine Mischung aus Text, Fotografie und Zeichnung. Mit Witz und Liebe zum Detail beschreibt sie aus ihrem persönlichen Blickwinkel, was Glück im Leben bedeuten kann.

Es sprach sich wie ein Lauffeuer herum, dass am 13.10.2008 Ulrike Folkerts (Tatortkommissarin Lena Odenthal) nach Ulm ins Stadthaus kommt und ihr neues Buch vorstellt. Sogar die Galerie im Stadthaus musste geöffnet werden, damit auch alle rund 300 Besucher Platz hatten. Das sagt doch schon alles?!?
Zusammen mit der VH-Leiterin Dagmar Engels und Wolfgang Niess vom SWR Ulm wurde durch den Abend geführt.

Kurz nach 20.00 Uhr war es dann soweit und Ulrike Folkerts betrat den Saal und blickte etwas schüchtern in die Runde mit dem Satz: „Es sind ja ganz schön viele gekommen!“
„Die Leute sollen mit einem Lächeln den Saal verlassen“,
so Folkerts, die knappe 1,5 Stunden über ihr neues Buch, „Lena Odenthal“ und ihr eigenes Glück sprach.

2005 war Ulrike Folkerts schon einmal Gast in Ulm und an dieser erneuten Begegnung konnte ich feststellen, dass sie sich positiv sehr verändert hat und viel aufgeweckter, lockerer und schlagfertiger war, als ich sie 2005 kennenlernte.

Selbst zitierte Folkerts im Laufe des Abends. „Wenn man in einer Beziehung glücklich ist, wird man mutiger, leichter und interessanter!“
Einige weitere Weisheiten, die uns Ulrike Folkerts an diesem Abend mit ihrer herzlichen und aufgeweckten Ausstrahlung mitgab:

„Das Glück muss in unserem hektischen Alltag erforscht werden, man soll sich immer wieder Zeit nehmen inne zu halten. Wie oft sehe ich Dinge nicht, z.B. „wenn ein netter Mensch angerufen hat oder eine kleine Geste, die oft an uns vorbeiziehen.“ „Das Glück festzuhalten, zuzulassen, Glück zu erleben und wenn es verschwindet dass Vertrauen haben, dass es auch wiederkommt“.

Ist die Liebe Inbegriff von Glück?
„Bei Liebe verdoppelt sich das Glück, wenn man es teilt. Aber es ist wichtig mit sich selbst gut umzugehen, netter zu sich selber zu sein (lacht: Das hört sich jetzt wie Küchenpsychologie an…), zu sehen was man alles schafft und leistet an einem Tag, welche nette Begegnungen man erlebt. Zufriedenheit und Glück liegen nah beieinander!
Mann muss sich Momente schaffen, an denen wir Glück und Zufriedenheit spüren.“
Herr Niess fragte: „Selbstbeglückung- Geht das?“
Ulrike Folkerts neckisch: „Ja“, das sollten Sie mal ausprobieren (alles lacht).
Im Laufe des Abends fragte Herr Niess: „Sind Frauen verführerischer“
Folkerts: „Für mich auf jeden Fall“, drehte sich zu Herrn Niess und meinte trocken: “Entschuldigung“ (alles lachte).
Ich könnte noch sehr viele küchenpsychologische Weisheiten schreiben, doch das Gespräch wurde natürlich auch auf ihre Rolle als Tatortkommissarin Lena Odenthal gelenkt.
Folkerts habe Lena O. viel zu verdanken, ohne sie wäre sie heute nicht so weit. Lena entwickelte sich mit Ulrike - die Ermittlerin werde gefühlvoller. Es bestehen jedoch auch große Unterschiede: Lena ist ehrgeizig, mit ihrem Beruf verheiratet und alleine. Ulrike ist ein geselliger Typ, hat Sehnsüchte und braucht Liebe.

Nächstes Jahr feiert Tatortkommissarin Lena Odenthal das 20-jährige Jubiläum. Am 01.02.2009 wird ein Discounter-Drama „Der Kassensturz“ ausgestrahlt.

Der Abend verging wie im Fluge. „Die Leute sollen mit einem Lächeln den Saal verlassen“, so Folkerts ganz am Anfang, was ihr wahrlich gelang!
Denn die Besucher verließen den Saal nicht nur mit einem Lächeln, sondern mit sehr vielen Denkanstössen für ihr eigenes Leben.

Nach dieser Gesprächrunde signierte Ulrike Folkerts noch zahlreiche Bücher.

 

Zum Abschluss noch eine persönliche Promi-Presse-Fan-Begegnung:

Geduldig bis zum Schluss wartete ich noch, um ein Foto von Ulrike zu machen.
Da die Kulisse schon abgebaut wurde, schob ich die letzten Kulissenteile hinter Ulrike zusammen. Nachdem sie fertig mit signieren, sowie einem Foto mit einem Fan war, fragte ich sie: „Darf ich noch ein Foto von Ihnen machen - ich bin von der Presse?“ Folkerts trocken: „Nein jetzt nicht mehr“.
Nun standen Petra (Fan) und ich etwas perplex da und Petra meinte dann: „Aber ein Foto mit ihr zusammen geht doch schon noch?“
Folkerts setzte sich hin, schob den zweiten Stuhl näher heran und ließ sich mit mir fotografieren! War aufwendiger, wie wenn ich ein Foto gemacht hätte!
Folkerts drehte sich zu mir und meinte trocken: „Schneiden Sie sich doch einfach weg, dann haben sie das Foto von mir!“

Fazit: Sag niemals dass du von der Presse kommst - tarne dich immer gut als Fan!

Auch ich ging mit mehreren Lächeln nach Hause!

Frau Folkerts: Herzlichen Dank für die erfrischende Begegnung, den bereichernden Abend und das nette Erlebnis mit Ihnen!

 

Die Akkredierung für diese Lesung lief über das Next Generation Magazin www.event-magazin.eu für dieses ich vor Ort war.

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