Erlebnisse mit Volker Brandt anlässlich einer Lesung in Ottobrunn

Harald Wöhrle und Volker Brandt, Oktober 2008

Hallo an alle,

wenige Tage nach Stuttgart waren Tanja und ich für den Fanclub unterwegs und fuhren zur Vorlesung des Schauspielers Volker Brand bei München.
Wiederum hatten wir uns fein angezogen und fanden an der Örtlichkeit ca 150 Schüler der siebten Klasse, die einen ganz schönen Lärm machten. Den Herrn Brand sah ich bereits von weitem vorne mit seinem Team sitzen und obwohl er altersmäßig auf Mitte 70 zugeht sah er seit seiner Rolle als Dr. Schübel nur etwas rundlicher und grauer aus.

Die Schüler waren während des Vortrags so lebhaft, dass nach meiner Vermutung nur die Hälfte richtig zuhörten. Volker Brand wiederum lies sich davon überhaupt nicht stören und erzählte seinen Vortrag in einer gekonnten lebhaftigen Rhetorik, dass er zum Schluß einen tobenden Applaus bekam.

Als die Schüler weg waren, kam Tanja`s und mein Part dran. Sie gab mir die Order was ich zu tun hatte und assistierte ihr. Tanja kannte Herrn Brandt bereits von der Beerdigung in Berlin und stellte mich als Fanclubmitglied vor.
Da schüttelte ich zum ersten Mal die Hand eines Schauspielers und stellte mich mit meinem Vornamen vor. Im Weiteren war ich primär für Foto`s zuständig. Vom Interview verstand ich nicht alles, weil im Hintergrund bereits abgebaut wurde und mich auch um das SWK Präsent kümmerte.

Am Ende des Interviews bat Tanja ihn sich für ein paar Foto`s zur Verfügung zu stellen und fragte mich, ob ich nicht zu ihm sitzen wolle. Das tat ich gerne und begrüßte ihn zum zweiten Male, diesmal mit „Hallo Dr. Schübel“. Im Weiteren verriet sie ihm, dass ich bei der SWK Mottoparty der Dr. Engel sei.
Während Tanja uns Fotografierte fragte mich Herr Brand welchen Doktor ich denn hätte. Da fiel mir nur spontan ein, dass ich ein Dr. med. wäre und mittlerweile mit der Schwester Ina verheiratet sei. Nun war der Bann zwischen Herrn Brandt, Tanja und mir endgültig gebrochen. Herr Brand flachste mit uns, wie wir ihn in seiner Rolle aus der Schwarzwaldklinik kennen.
Da er unter Zeitdruck stand, folgten weitere Gespräche in Richtung Parkplatz und Tanja bat ihn zum Abschluss um einen Eintrag ins goldene Buch der SWK. Weil auf dem Parkplatz eine Palme stand bat Tanja ihn um ein Abschlußfoto daneben mit dem Hintergrund, dass der Herr Rademann lieber unter Palmen als unter Tannen liege, was er aber ablehnte. Dafür hielt er sich aber für ein Foto in seiner typischen Dr. Schübel Pose dennoch zur Verfügung und Tanja überreichte ihm dankend das SWK Präsent.

Dies, die endgültige Verabschiedung und der Einstieg ins Auto hielt ich alles mit der Digitalkamera fest und Tanja bescheinigte mir eine gelungene Assistenz.

Harald Wöhrle

 

Oktober 2008

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