" Sascha Wussow – sind ihm die Karriere und die Schwester wichtiger als die Liebe? "
Sicherlich nicht, aber für die Presse doch wieder ein gefundenes Fressen, wie man so schön sagt. Und selbst wenn dem so wäre, dann ist es völlig in Ordnung. Oder doch nicht ????
Natürlich nicht, denn wir reden hier ja von Sascha Wussow, also nicht von irgendeiner Person. Sondern dem Sohn von Klausjürgen Wussow und dem Bruder von Barbara Wussow. Und der Name Wussow war und ist der Presse wie kein anderer stets mindestens eine Schlagzeile wert. Denn es besteht absolute Garantie, das sie gelesen wird.
Und spätestens an dieser Stelle sollte doch bei dem ein oder anderen geneigten Leser mal der Kopf dazugeschaltet werden. Sollte einmal ernsthaft darüber nachgedacht werden, wie schwer es möglicherweise für eine Partnerin an der Seite von Sascha ist. Und wie schwierig es auch für Sascha ist, die richtige Frau zu finden.
Denn wer ist schon davon begeistert, ständig in all seinen Verhaltensweisen von der Presse beobachtet zu werden. Sich in den Klatschblättern und sonstigen Zeitschriften dieser Nation und hier sogar über die Grenzen hinweg nach Österreich wieder zu finden. Nicht umsonst haben doch Sascha und Kristina Sprenger ihre Beziehung längere Zeit von der Öffentlichkeit fern gehalten. Und auch die Erklärung zum Aus ihrer Liebe, kurz und knapp. Dies ist doch nicht mehr als recht und billig.
Nein, für die Presse natürlich nicht. Ist schon klar. Denn jetzt wird krampfhaft versucht, eine logische Begründung dafür zu finden, warum Sascha, ginge es nach dem Willen der Presse, nicht dazu fähig ist, eine Beziehung zu führen. Ist er gar an allem selbst schuld, so die provokative Frage der Presse ????? Dann wird noch so getan, als sei die innige Beziehung zu seiner Schwester Barbara ein Hinderungsgrund.
Oder die Liebe zum Beruf, das ständige Reisen und das damit verbundene häufige weg sein von zu Hause.
Meine Güte, wo leben wir denn. In dieser Konstellation gibt es hunderte, tausende von Partnerschaften. Die einen halten über viele Jahre, die anderen eben nicht. Und die, die nicht funktioniert haben, dafür gibt es immer Gründe. Und schließlich gehören immer zwei Menschen dazu, eine Beziehung zu führen. Und wenn einer nicht mehr möchte, nun dann sollte man sich eben besser trennen. Für das Scheitern einer Beziehung sind immer beide Betroffenen verantwortlich. Einer nur alleine, das gibt es nicht. So wird es sicherlich auch zwischen Sascha und Kristina Sprenger gewesen sein. Also wirklich nichts außergewöhnliches, was hier passiert ist.
Doch wir sind wie immer geneigt, in unseren Gedanken daraus etwas Außergewöhnliches zu konstruieren. Klar, wir waren ja nicht dabei und man muss doch schließlich mitreden können. Na ja, und seien wir doch ehrlich, das Wussow-Thema Frauen ist ja bekannterweise in der Öffentlichkeit sehr beliebt.
Da war schon zu Lebzeiten von Klausjürgen Wussow Garant für ein richtig großes Leserpublikum.
Aber hier und jetzt geht es nicht mehr um den Vater, hier geht es um den Sohn Sascha. Der sich bestimmt auch ein intaktes Familienleben wünscht. Seine Schwester Barbara zeigt uns allen ja, wie es geht. Aber vielleicht hat sie einfach nur das große Glück gehabt, in frühen Jahren schon den richtigen Mann für ein gemeinsames Leben gefunden zu haben. Einen Mann, der mit ihr zusammen durch alle Höhen und Tiefen ihres Lebens bis zum heutigen Tag gegangen ist. Und fest an ihrer Seite steht. Aber leider ist dies ist nicht jedem vergönnt. Und manchmal dauert es sehr lange im Leben, bis ein solcher Mensch das eigene Leben betritt.
Deshalb wünschen wir Ihnen, lieber Sascha, das auch Sie dieses persönliche Glück noch finden werden. Eine Frau, die mit Ihnen durch dick und dünn geht. Eine Frau, die Ihre gesamte Familiengeschichte versteht, dies respektiert und akzeptieren kann. Und die mit Ihrem Beruf und Ihrer starken Bindung an Barbara richtig umgehen kann. Wir wissen, das ist eine ganz schöne Menge, aber durchaus machbar. Wenn man nur will. Und Wollen sollte doch mit ein Grundstein für eine Beziehung sein.
In diesem Sinne
Ihre und Eure
Tanja Junginger
(Autor: Tanja Junginger und Petra Brodde)