Die symphatische Schweizerin wurde am 19.September 1949 in Bazenheid (SG-Schweiz) geboren.
Bis zu ihrem 12 .Lebensjahr wuchs sie in Toggenburg auf und spricht bis heute einwandfrei den Toggenburger Dialekt
Kurz darauf verweilte Beatrice Kessler in verschiedenen Internaten und machte die Mittlere Reife und die Handelsschule. Beatrice Kessler besuchte verschiedene Sprachschulen u.a. in Französisch und Italienisch.
Ihre Ausbildung zur Schauspielerin erhielt sie an der Züricher Schauspielakademie (heute HMTZ Hochschule Musik und Theater Zürich).
An der Landesbühne in Neuwied (Rheinland-Pfalz) und am Städtebundtheater in Hof hatte sie von 1971 bis 1974 ihre ersten Bühnenauftritte. Sie verkörperte u.a. Silvia in „Das Spiel von Liebe und Zufall“, Lavinia in „Trauer muss Elektra tragen“ (O´Neill), Marianne in „Tartuffe“, Eboli in „Don Carlos“, Ariel in „Der Sturm“, Judith in George Bernhard Shaws „Der Teufelsschüler“, Antonia in „Kaktusblüte“ usw.
In den 70er Jahren entdeckte Beatrice Kessler dann die Arbeit vor der Kamera, während sie erfolgreich und aktiv am Theater arbeitete.
Ihr Filmdebüt, gab sie 1973 als Angie in dem Spielfilm "Libero"
Danach war sie dann in zahlreichen Spielfilmen zu sehen, unter anderem 1974 „Mädchen aus zweiter Hand“ als Barbara, 1975 „Die Magd“ als Leni, 1978 „Die Schweizermacher“ als Milena Vakulic, 1978 in „Brot und Steine“ als Ursula, 1979 in „Daniel“, im „Tatort“, „Soko“, „ 1984 in Glücklich geschieden“, 1986 in der legendären Serie „Die Schwarzwaldklinik und noch viele Filme mehr (siehe Filmbiografie).
In den darauf folgenden Jahren etablierte sich Beatrice Kessler sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz als sehr beliebte Darstellerin.
Seit 1977 arbeitete Beatrice Kessler hauptsächlich für Film und Fernsehen.
1990 ging sie auf Theatertournee mit „Zaradin 4“ in der Hauptrolle von Durbrides
und 1998 spielte sie die Rolle als Elsi in „Die Gerichtsnacht oder was ihr wollt“ (Die Aufführung fand im GLOBE-Theater in Lichtensteig statt).
Beatrice Kessler wurde vor allem durch die schweizerische Produktionen wie „Die Schweizermacher“ bekannt, indem sie eine jugoslawische Tänzerin darstellte, die in der Schweiz aufgewachsen ist.
Als Gegenspielerin von Armin Müller-Stahl in „Der Westen leuchtet“ wird sie in den innerdeutschen Konflikt verwickelt.
Zu ihren bekanntesten Arbeiten der 80er und 90er Jahre zählen "Der Westen leuchtet" 1982, "Die schwarze Spinne" 1993, "Mrs. Harris fährt nach Monte Carlo" 1989, "Der 13. Tag" 1991, sowie vereinzelte Episoden der Serie "Für alle Fälle Stefanie, Kleine Geheimnisse, Tatort, Unsere Hagenbecks usw.
Zu ihren letzten Spielfilmen gehören:
2006 „Flanke ins All“ als Professorin und
2006 Inga Lindström: „Die Frau am Leuchtturm“ als Hilka Savander
In der Schwarzwaldklinik verkörperte sie die Rolle als „Theres Rotenburg“, die Schwester von Maria Rotenburg, mit welcher Prof. Brinkmann während seines Amerika-Aufenthalts ein Verhältnis hatte und dann zu einer Ehekrise führte.
Nachdem Therese auf dem Familiengut in Villingen-Schwenningen Marias Stelle eingenommen hat, da diese für immer in die Staaten zieht, knistert es auch zwischen Theres und Klaus.
Theres macht Prof.Brinkmann ein Angebot, er solle mit ihr in die Staaten zu Maria fliegen, doch er lehnt dies ab, was Theres verletzt. Professor Brinkmann macht Theres deutlich, dass seine Gefühle zu ihr so sind, dass Christa immer dabei sein kann. Sie findet jedoch dann anderweitig ihr Glück………
Als Sprecherin liest Beatrice Kessler 2002 die „Toggenburger Sagen“, zusammengestellt und neu geschrieben von Helena Zaugg, Musik von Christian Brandauer. Edition TIRAMISU
Hörspiele:
2006 „Leidenschaftlich ins helle erzürnt“ (Die vergessene Dichtung des Carl Johannes Verbeen), in der Rolle als Chagai Verbeen.
Südwestfunk Baden-Baden
In ihrer Freizeit geht sie ihren Hobbies wie Reiten, Schwimmen, Skilaufen, Yoga, Jazztanz und Klavier spielen nach.
Weitere Begabungen: Klassisches Ballett und Gesang (Chanson), Fremdsprachen wie Italienisch, Französisch, Englisch und Schweizerdeutsch.
Beatrice Kessler lebt heute in Zürich.
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Autor :Tanja Junginger