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Knut Hinz
Am 23. Oktober 1941 wurde Knut Hinz als jüngster Sohn des Schauspielerpaares Werner Hinz und Ehmi Bessel geboren. Durch sein Elternhaus geprägt, absolvierte Knut Hinz an der Staatlichen Musikhochschule Hamburg (Abt. Schauspiel) eine Schauspielausbildung. Seine Geschwister Michael und Dinah Hinz sind ebenfalls renommierte Schauspieler.
Knut Hinz gab sein Bühnendebüt nach seinem Studium in Hamburg, es folgten weitere Engagements u. a. an den Wuppertaler Bühnen, dem Staatstheater in Braunschweig, sowie in Hamburg am Schauspielhaus und dem Thalia-Theater.
Im Laufe seiner Theaterkarriere brillierte Hinz in vielen großen klassischen Rollen, als Schiller-Interpret u. a. als „Franz Moor“ in „Die Räuber“ oder als „Max Piccolomini“ in „Wallenstein“ und „Lysander“ in Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“.
Einem breiten Publikum wurde Knut Hinz durchs Fernsehen seit Mitte der 60er Jahre bekannt. Erste TV-Rollen spielte er in „Geibelstraße 27“ oder in „Tod eines Handlungsreisenden“ an der Seite von Heinz Rühmann. Mitte der 70er Jahre wurde er als Tatort-Kommissar Heinz Brammer bekannt. Durch weitere Gastrollen in Serien wie „Die Männer vom K3“ oder weiteren „Tatort“-Episoden blieb er dem Genre Krimi treu. Ende der 80er Jahre spielte er die Rolle des Oberarztes Dr. Borsdorf in der „Schwarzwaldklinik“. Weitere Rollen spielte er in „Das Erbe der Guldenburgs“, „Liebesgeschichten“ und dem Mehrteiler „Traffik“. Zum Publikumsliebling avancierte Hinz durch seine Rolle des Hajo Scholz in Hans W. Geißendörfers Dauerbrenner „Lindenstraße“. Neben seiner Dauerrolle in der „Lindenstraße“ übernimmt er immer wieder sporadisch auch andere Aufgaben für das Fernsehen und auch dem Theater ist er treu geblieben.
2003 feierte er mit der bundesweiten Tournee von „Love Letters“ große Erfolge.
Knut Hinz lebt mit seiner Frau Andrea Richter-Hinz und den drei gemeinsamen Kindern in Prem im Allgäu.
Autor: Kim Drothler
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