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Um Gottes Willen, N24 Ethik, Gespräch zwischen Bruder Paulus und Barbara Wussow am 27. April 2008
Das Gespräch wurde mit einer sehr interessante Frage an Barbara Wussow eröffnet, ob Christ sein und Schauspielerei zusammen gehen. Barbara Wussow trägt ein Kreuz, welches ihr letztes Geschenk ihrer verstorbenen Mutter ist. Für Barbara sind Werte wie Nächstenliebe, Liebe zur Natur und zur Schöpfung ganz wichtig. Das Oster- und auch das Weihnachtsfest werden auch vor dem Hintergrund des Glaubens gefeiert. Die Familie besucht die Osternacht und die weihnachtlichen Gottesdienste. Natürlich auch in diesem Gespräch die Frage nach der Zeit, in der zwischen dem Vater, Klausjürgen Wussow, und den Kindern Funkstille herrschte. Die immerhin ganze 15 Jahre andauerte. (Anmerkung: Klausjürgen Wussow hat sich 1986 von Barbaras Mutter, Ida Krottendorf, getrennt). Bei N 24: „Das war eine Zeit der Stille und der Sprachlosigkeit, weil ich vieles von seinem Verhalten nicht verstanden habe damals und weil mir auch seine Trennung von meiner Mutter, meinem Bruder und mir sehr wehgetan hat“. Bei N 24: Doch „als die Zeit reif war“, fanden Tochter und Vater wieder zueinander. In dem Prozess der Versöhnung fand eine persönliche Entwicklung statt. Es bleiben natürlich Narben und Risse zurück. Dies aber prägt, macht einen stark und gehört zum Leben dazu. Auf die Frage, was für sie denn die Kraftquellen der Versöhnung seien, sagt Barbara, Beten und in die Stille gehen. Ihre Gebete seien immer auch Zwiegespräche gewesen und nicht immer habe ihr die Antwort gefallen. Der Abschied von der Mutter war für Barbara und ihren Bruder Sascha sehr schwer. Sie ist in den Armen der beiden gestorben. Unser Leben geht immer schneller und schneller, es ist eine "Fast-Food-Gesellschaft" entstanden, so die Worte von Barbara. Daher muss man Menschen in Ruhe lassend auf ihrem letzten Weg begleiten. Sie hat spätes Mutterglück erlebt, im Alter von 38 und 44 Jahren. Da sie sich strikt gegen Abtreibung ausspricht, hat sie auch keine Fruchtwasseruntersuchung durchführen lassen. Ihre Umgebung hat darüber nur den Kopf geschüttelt. Barbara führt das Lebenswerk ihres Vaters Klausjürgen Wussow fort. Barbara meint, dass man den jungen Menschen in der heutigen Zeit Richtlinien geben muss, denn sonst verwässert sich alles. Sie selbst hatte einen guten Lehrer, deshalb hat Glauben für ihr Leben Normalität erlangt. Doch trotzdem muss es für den Glauben streitbare Menschen geben. Denn man braucht einen Spazierstock, um durch dieses Leben gehen zu können. Bruder Paulus stellte Barbara Wussow während des Interviews diese Fragen, zu der sie spontan Antworten soll. Für Barbara Wussow sind: 1. Das größte Glück: Ihre Kinder und ihre Familie 2. Ihre Kraft bekommt sie durch: Ihren Beruf und die Familie, je nachdem 3. Macht: Nicht auszunutzen, wenn man sie hat 4. Ein perfekter Sonntag: Einmal ausschlafen zu können, da geht allerdings nur bei Dreharbeiten 5. Der Glaube an: Gott und die Jungfrau Maria. Sie betont, sie glaube an das Wunder der Jungfrau Maria schon lange. Man muss nicht alles hinterfragen, sondern nur glauben. In N24 Ethik „Um Gottes Willen“ traf Bruder Paulus am 27.April 2008 die überzeugte Christin, Barbara Wussow. Die erfahrene Schauspielerin sprach sehr beeindruckend über ihre Höhen und Tiefen im Leben, spätes Mutterglück und ihren persönlichen tiefen Glauben, der sie in ihrem Dasein stets begleitet und unterstützt. Dieses sehr beeindruckende Interview ist jedem zu empfehlen, denn es verschafft einem ganz persönliche Eindrücke über Barbara Wussow und ihren Lebenseinstellungen. Möge Ihnen, liebe Frau Wussow, der Glaube immer die richtigen Wege im Leben zeigen und Ihnen jederzeit die nötige Kraft und Stärke zur Bewältigung Ihrer Aufgaben geben. Das Foto, sowie einige Textteile (die gekennzeichnet sind durch Seit April 2002 ist Br. Paulus Deutschlands erster Priester und Ordensmann, der eine eigene Talksendung hat. Und freut sich, über diesen Weg zu Menschen zu gelangen, die ihn fragen, wie man im schwierigen beruflichen Alltag ethisch handeln kann. Seit 2006 leitet er das Kapuzinerkloster Dieburg bei Darmstadt in Südhessen. Seine Gemeinschaft hat ihn dafür freigestellt, mit Menschen über das Thema "Berufung" ins Gespräch zu kommen. Durch sein Engagement soll er jene Männer finden, die von Gott dafür vorbereitet sind, als Kapuziner ein erfülltes Leben zu führen.
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