Schauspieler Herbert Tennigkeit Im Interview mit dem Schwarzwaldklinik-Fanclub Tanja Junginger

Herbert Tennigkeit
Herbert Tennigkeit und Jan Fedder
Herbert Tennigkeit und Tanja Junginger
Die schöne Alster in Hamburg
Herbert Tennigkeit und Harald Wöhrle
Herbert Tennigkeit vor dem Theater im Zimmer (spielte dort schon einmal)
Herbert Tennigkeit u.Karin Eckhold
Herbert Tennigkeit: Spaß muss sein
Herbert Tennigkeit im Treppenhaus
Herbert Tennigkeit u.Karin Eckhold
Herbert Tennigkeit u.Karin Eckhold
Herbert Tennigkeit u.Karin Eckhold
Herbert Tennigkeit an der Alster
Herbert Tennigkeit u.Tanja Junginger an der Alster
Beim Abschied nehmen: Herbert Tennigkeit u.Harald
Beim Abschied nehmen: Herbert Tennigkeit u.Tanja
Der Hamburger Hafen abends
Herbert Tennigkeit u.Tanja Junginger am Grab von Evelyn Hamann
Hamburger Hafen im April 2009
Herbert Tennigkeit u.Tanja Junginger am Grab von Evelyn Hamann
Herbert Tennigkeit u.Karin Eckhold
Herbert Tennigkeit u.Tanja Junginger am Grab von Evelyn Hamann
Hamburger Hafen im April 2009

Dieses Interview unterliegt dem Copyright von„Tanja Junginger“, so wie "Herbert Tennigkeit". Gesamte oder auszugsweise Verwendung, sowie das Vervielfältigen einzelner Informationen nur nach Rücksprache! Jedem Missbrauch werden wir als Fanclub nachgehen.

1. Welche Projekte stehen bei Dir an? Stehen evtl. Lesungen an? Bzw. was hast Du in der letzten Zeit gemacht?
Herbert Tennigkeit:
Vorweg erstmal habe ich eine künstlerische Pause. Ich sitze mit dir hier an der Alster  und geniesse das Leben und freu mich das du hier bist liebe Tanja. Ich biete dir ja auch ein schönes Wetter, damit du hier Hamburg und mich in guter Erinnerung behälst. Herbert Tennigkeit: Beruflich aktuell was ansteht und zurückliegt?
Tanja: Ja beides
Herbert Tennigkeit: Erstmal was zurück liegt…..Ich spiele ja nach wie vor noch sehr, sehr gerne Theater. Ich habe vor zwei Jahren hier im Schwarzwald ein Shakespeare Stück gespielt: „Viel Lärm um nichts“ den Leonardo. Das war eine sehr schöne Rolle, wunderbare Kritik gekriegt, das war also eine sehr schöne Theaterzeit. Davor habe ich hier in Hamburg in Altona Theater die männliche Hauptrolle in  einem Stück gespielt das heisst: „Endlich allein“ Ich könnte jetzt noch kurz in zwei Sätzen erzählen worum es ging: Das ist ein Ehepaar die haben 3 Kinder, die gingen nun aus dem Haus und wollen endlich alleine sein und wollen ihr Leben geniessen. Aber während also ich (in der Rolle) eine Flasche Champagner öffne, kommt erst das eine Kind zurück, dann kommt das zweite, das dritte kommt zurück. Dann bringt der jüngste noch eine ganz flippige Freundin mit und von Ruhe war nichts mehr zu sehen und zu hören. Bis mir dann am Ende des Stückes endlich der Kragen platzt und so und  jetzt aber raus, wir wollen endlich mal alleine sein. Zweieinhalb Stunden lief das Stück und davon war ich 2 Stunden auf der Bühne. Also ne richtige tolle, schöne Rolle, tolle Presse gekriegt. Also Theater spielen macht nach wie vor Spass.
Ich bin auch jetzt im Augenblick in einem Gespräch für eine Theatertournee im nächsten Frühjahr. Das wär ein tolles Stück, aber das ist noch nicht fest und darüber möchte ich auch noch gar nichts mehr  sagen.
Dann mache ich sehr viele Lesungen nach wie vor.Ich habe 5 verschiedene Leseprogramme überwiegend natürlich mein Ostpreußen-Programm. Ich komm ja aus Ostpreußen, sprech dieses Idiom (Dialekt)  noch perfekt- das wollen die Leute noch hören, denn irgendwann stirbt dieser Dialekt aus. Und so werde ich auch oft auf Kreuzfahrtschiffen eingeladen dort zu lesen. Ich war im letzten Jahr 3 Wochen in Südamerika, von Chile ging das Schiff rauf bis nach Mexiko und habe dort vier verschiedene Lesungen gemacht.
Davor war ich auf anderen Routen unterwegs- ich reise sehr gerne, fliege sehr gerne – im Gegensatz zu dir. Ich finde es immer schön wenn der Flieger hochgeht, ist ein erhabenes Gefühl und wenn man dann über den Wolken ist- das ist einfach wunderbar. Aber man ist auch froh, wenn die Maschine wieder gelandet ist- ganz klar.
Aber nur so geht es, weil ich immer gerne mir die Welt angeschaut habe und durch meinen Beruf ist es natürlich oft sehr schön wenn man engagiert ist und hat irgendwelche Aussendrehs.
Ich habe ja dann auch mal bei Rademann "Florida-Lady" gedreht in Florida drüben oder Hotel Paradies. Das ist eine Serie- da hab ich auch ne Rolle gespielt mit der Viktoria Brahms. Und diese Serie wird jetzt im ZDF wiederholt jeden Sonntag von 10.15- 11.00 Uhr.
Ich bin in der Folge 6 dabei. Das ist ganz schön, wenn du auch mal reinschaust dann siehst du mich wie ich vor 25 Jahren aussah, lacht. Ich glaub so lange ist das schon her.
(Anmerkung: Diese Serie wurde nach der vierten Folge still und leise abgesetzt und nicht weiter ausgestrahlt)
Dann wurde ich jetzt gefragt in Hamburg eine Regie zu machen- nicht mit richtigen Schauspielern, sondern mit den Senatoren (mit den Wirtschaftsleuten). Die wollen zu einer Festveranstaltung ein Stück auf die Bühne bringen und da brauchen sie einen gestandenen Schauspieler oder einen Regisseur. Ich habe selbst noch wenig Regie gemacht- würd ich gern weiter machen. Und dann hat man mich  gefragt ob ich diesen Herren mal ein bisschen was zeige kann, wie man ein bisschen Theater spielt. Da freue ich mich darauf- das wird im nächsten Monat sein (Mai 2009).
Auch im Juni habe ich dann weitere Lesungen und auch im Dezember zur Winter -und Weihnachtszeit (Lesungen).
Tanja: Am 27.06.2009 am Fantreffen hast Du noch keine Lesung, oder?
Herbert Tennigkeit: Also bis jetzt noch nicht. Mitte Juni habe ich wie gesagt eine Lesung in der Nähe von Lüneburg und sonst ist noch nichts. Soll ich mal runter kommen zum Fantreffen?
Tanja: Ja, auf jeden Fall!
Herbert Tennigkeit: Lacht! Sollte ich wirklich kein Engagement haben- wen nicht gerade Hollywood ruft, dann werde ich schon versuchen dabei zu sein. Darauf freue ich mich natürlich sehr- ist doch klar.
Ach ja, ich habe im letzten Jahr (weil Du mich gefragt hast) eine Werbung für Ritter Sport gemacht und das irre ist ja, als ich gefragt wurde ob ich zu einem Casting kommen möchte. Ich sagte ja worum geht es denn?
Naja das können wir Ihnen nicht vorab so genau sagen- aber ich kriegte raus, das es um Ritter Sport ging. Da hab ich gleich gesagt das ist ja irre- ich persönlich esse gerne Schokolade- wenn ich gerne Schokolade esse- esse ich gerne Ritter Sport und ganz speziell Ritter Sport die Sorte Rum-Trauben-Nuß. Das ist das allergrösste für mich. Wenn ich manchmal einkaufen gehe dann sag ich- neh eigentlich darfst du dir keine kaufen, denn die ist heute Abend dann schon aufgegessen. Und siehe da ich wurde dann also den Ritter Sport Rum-Trauben-Nuß engagiert im letzten Jahr. Und am Ende des Drehtages durfte ich mir also so viele Ritter Sport Tafeln mitnehmen so viel ich tragen konnte.
Hab ich also mitgenommen und ich glaube heute merke ich immer noch das ich 2 Kilo zuviel drauf habe. Aber jetzt im Sommer, du siehst ja die Alster ist wunderschön und ich bin dann gerne mit dem Fahrrad unterwegs und versuche dann diese Kalorien wieder abzutrampeln.

2. Welche Erinnerungen hast Du an die Dreharbeiten zur Schwarzwaldklinik?
Herbert Tennigkeit: Oh, das liegt natürlich schon lange zurück, aber für mich muss ich sagen (wie die meisten meiner Kollegen) war es eine schöne Zeit. Wir waren ja - ich glaube über 2 Jahre war ich dabei -  immer natürlich mit Abstand. Ich habe mich mit dem Klausjürgen Wussow sehr gut verstanden – auch mit den anderen Kollegen. Mit Sascha Hehn – der ist ja damals – der war für mich ein großer Junge – der machte also jeden Blödsinn auch mit und es war einfach sehr schön – die Außenszenen haben wir ja im Schwarzwald gemacht. Ich war, wie gesagt der Dr. Laudann, der Anästhesist – ich hatte kein Privatleben, leider. Aber ich hab’s trotzdem gemacht, denn als ich nach Hamburg gekommen bin – von einer Tournee zurückkam – das war ein paar Tage vor Weihnachten in den 80er Jahren – da rief mich W. Rademann an und sagte - mit seiner Berliner Schnauze: ‚ Tennigkeit ick globe, ick hab‘ wat für Sie – also hier muß ein neuer Anästhesist besetzt werden – der hat nich so viele Texte, aber viele Drehtage. Wollen Sie dit machen? ‘
Ich sagte: „ Herr Rademann, 2 Tage vor Weihnachten – das ist ja das schönste Weihnachtsgeschenk.“
Ja, ich hab‘ das gemacht und - ist ja klar – hab‘  ich nie bereut und es war eine schöne Zeit. Ich hab‘ ja auch dadurch einen großen Bekanntheitsgrad gekriegt und danach, als es dann mal lief, habe mich viele andere Produktionen angerufen, wie z.B. „Freunde fürs Leben“ und dann sollt‘ ich immer ein Arzt spielen – das hab‘ ich dann auch gemacht.
Und auch im Theater hab‘ ich später dann mal einen Arzt gespielt in einem wunderbaren Stück: die „Unbefleckte Empfängnis“ von Rolf Hugruth. Dort hab‘ ich auch die männliche Hauptrolle gespielt – ein Arzt. Das kommt dann immer hinterher, wenn ich in einigen Folgen als Arzt zu sehen war, dann sagen sich die anderen Produzenten: ‚ Ach ja komm – den könnten wir doch auch nehmen. ‘, was natürlich blöd ist. Man will als Schauspieler sehr unterschiedliche Rollen spielen.
Herbert Tennigkeit: Wenn wir schon bei Rollen sind – ‚ Lieblingsrollen ‘ steht das auch auf Deiner Liste?
Tanja: Nein.
Herbert Tennigkeit: Aber kann ich vielleicht sagen … Ich werd‘ ja immer wieder gefragt als Schauspieler: ‚ Haben Sie eine Lieblingsrolle? ‘ Das ist bei mir „Der Hauptmann von Köpenick“. Es ist ein traumhaftes Stück, eine wunderbare Rolle – die ist ernst, auch komödiantisch – also eine traumhafte Rolle für jeden Schauspieler. Es gibt ja berühmte Kollegen – Rühmann, Plathe und Juhnke haben ihn gespielt. Ich fand‘ den Besten immer noch von Rudolf Platte gespielt. Diese Rolle würde mich mal interessieren, weil der wird ja immer als Berliner gespielt - spielt ja in Berlin – aber der richtige Schuster Wilhelm Vogt, so heißt er ja im Stück, der ist ein gebürtiger Ostpreuße. Der müsste eigentlich ein bisschen Ostpreußisch sprechen. Und da ich ja Ostpreuße bin und dieses Idiom beherrsche, wär ich dann der erste, der perfekt dafür engagiert wird. Da würd‘ ich dann ein bisschen auf Ostpreußisch sprechen, das hat es ja nie gegeben, aber kein Theater weiß das natürlich bis jetzt. Das ist also mein Traum. Irgendein Theater sollte mal auf die Idee kommen mich als Schuster Wilhelm Vogt zu engagieren in diesem herrlichen Stück und dann spiel ich eben ein wenig auf Ostpreußisch.

3. Was haben Deine Rolle als Dr.Laudann und Dir gemeinsam? Oder gibt es wenig bis gar keine Gemeinsamkeiten?
Herbert Tennigkeit:
Naja, dafür hat dieser Laudann einfach kein Privatleben in der Serie gehabt. Ich war ja meistens im OP – nicht, und hatte mein Mundschutz um. Ich musste also mein Gesicht immer ein bisschen abdecken und hat‘ aber kein Privatleben gehabt. Viel Gemeinsames kann ich nicht sagen. Ich hab‘ da meinen Job als Anästhesist gemacht. Wir hatten ja einen Berater gehabt, der uns gesagt hat: ‚ Dieses oder Jenes – darauf muss man achten. ‘ Ich seh‘ da nicht so viele Gemeinsamkeiten – das war einfach ne Rolle, die man einfach als Schauspieler spielen muss, wie sie verlangt wird. Denn die OP-Geschichten usw. – das muss einfach ein Schauspieler können.
Tanja: Bei manchen Rollen gibt es ja Privatleben – wie z.B. bei Volker Brandt.
Herbert Tennigkeit:
Gut – Volker Brandt hat ja – seine Rolle als Dr. Schübel glaub ich hieß er – auch ein Privatleben in dieser Serie gehabt und da kann man natürlich von sich sehr viel persönliches einbringen, oder übernehmen. Aber das hatte ich nicht. Und am letzten Tag – wir hatten ja diese Abschlußfeier im Schwarzwald – da hieß es damals: „Drehen wir das noch weiter, oder nicht …?“ Aber da sagte ein W. Rademann noch damals glaub‘ ich – soweit ich mich noch erinnern kann,  wenn diese Serie weiter gedreht wird, dann sollte man meiner Figur auch ein bisschen Privatleben geben – ein bisschen Futter geben. Aber dazu ist es leider nicht mehr gekommen.

4. Was war die schönste Szene die Du gedreht hast?
Herbert Tennigkeit: Ja, fällt mir spontan ein …: Es wurde eine Operation gedreht und die Gaby Dohm war die Chirurgin. Und ich muss an eine Szene – ich dachte, da wird vielleicht ein bisschen mehr daraus werden. Ich saß hinten als Anästhesist – hinter diesem Tuch da. Gaby Dohm in der Rolle guckte mich an und ich hatte so das Gefühl – sie lächelt mich an auf jeden Fall und flirtete vielleicht auch ein bisschen – alles in der Rolle also. Klausjürgen Wussow hat dann das gesehen und sagte: „Also bitte! Jetzt hier keine privaten Blicke – hier wird operiert“, oder so was. Das weiß ich noch. Ich habe dann auch gedacht: ‚ Oh, vielleicht werde ich in einigen Folgen dann der Liebhaber von Gaby Dohm. Das war also eine sehr schöne und nette Szene natürlich.

5. Hat der große Erfolg der SWK damals Dein Leben verändert?
Herbert Tennigkeit: Das Leben hat es nicht verändert, aber ich habe doch sehr viel mehr Angebote gekriegt. Wie ich schon sagte: Meistens wollte man mich als Arzt haben und ich hab‘ ja dann noch Arztrollen gespielt – im Theater, schöne Rollen. Es kamen danach viele, viele Arztserienwünsche natürlich. Also nicht Waschkörbe weise, aber doch ne ganze Menge. Und dann kam natürlich noch die Yellow-Press – die wollten dann wissen: ‚ Wie ist denn Ihr Privatleben? ‘ Ich hatte danach ein sehr unglückliches Privatleben. Ich hab‘ auch ein bisschen was gesagt, aber das hat sich schon ein bisschen verändert – nicht unangenehm – ein Schauspieler möchte ja auch bekannt werden.

6. Wirst Du  heute noch auf diese Rolle angesprochen? Wenn ja, gibt es eine nette Begegnung an die Du Dich gerne zurückerinnerst?
Herbert Tennigkeit:
Nein, überhaupt nicht. Es ist vorbei.

7. Klausjürgen Wussow: Was verbindet Dich mit ihm? Gibt es eine Szene mit ihm zusammen an die Du Dich gerne zurück erinnerst?
Herbert Tennigkeit:
Beruflich nicht, aber Klausjürgen Wussow hat ja bei mir in Hamburg in der Nähe auch gewohnt. Wir haben uns manchmal hier an der Alster getroffen und haben dann immer – soweit es die Zeit erlaubte – immer sehr nett geplaudert und über die Zeit gesprochen. Er kommt ja auch aus Pommern, aus dem Osten – und dadurch verband uns auch etwas. Ich habe ihn also als sehr netten, lieben Kollegen in Erinnerung.

8. Was fällt Dir spontan zu Eva Maria Bauer ein? Gibt es eine Szene/ Begegnung an die Du Dich gerne zurück erinnerst?
Herbert Tennigkeit:
Ja, auch mir Evchen hatte ich leider keine persönlichen Szenen zusammen. Aber auch sie ist ja Hamburgerin und haben uns hier auch oft bei Premierefeiern gesehen. Wir wussten, wer wir beide sind, haben auch bei diesen Premierefeiern ein Gläschen Wein zusammen getrunken - und dann vor ein paar Jahren war ich mit auf der Beerdigung. Wunderbare, nette Kollegin – schade um sie.

9. Hast Du noch Kontakt zu damaligen Kollegen/innen  aus der Schwarzwaldklinik-Zeit?
Herbert Tennigkeit:
Ja, zum Horst Naumann. Der hat ja auch einen Arzt darin gespielt. Horst Naumann war auch neulich hier in Hamburg und hat Theater gespielt. Dann ham ma  uns getroffen, ich hab‘ die Veranstaltung gesehen und sind hinterher Essen gegangen und ham auch nochmal über diese Zeit geplaudert– er hielt sich sehr zurück.
Er spielt jetzt irgendwann in den nächsten Monaten, glaub‘ ich, in Düsseldorf Theater.

10. Welchen Hobbies gehst Du nach, bzw. was machst Du gerne, wenn Du freie Zeit hast?
Herbert Tennigkeit:
Ja, wenn ich mal freie Zeit habe, sitze ich hier nicht an der Alster, sondern radel ich um die Alster. Man muss ja ein bisschen Sport treiben – fahr‘ eben gerne Rad. Früher habe ich gerne noch Tennis gespielt, und noch früher gerne Fußball. Da hatten wir eine NDR-Prominenten-Fußballgruppe und sehr viel Fußball gespielt – immer für einen guten Zweck und ich war auch kein schlechter Fußballspieler. Und dann ist mein Hobby: ich reise halt gern. Ich freu‘ mich immer, wenn ich irgendwo reisen darf/fliegen darf. Ich freu‘ mich schon auf mein nächstes Angebot, dass ich auf irgendein Traumschiff wieder gehen kann und ein bisschen reisen kann und die Welt kennenlernen kann. Es gibt so vieles noch zu sehen.

11. Was ist Dein Lieblingsplatz in Hamburg?
Herbert Tennigkeit:
Ach nö. Es gibt so viele schöne Plätze hier. Ich bin gern - z.B. bei mir um die Ecke ist in „Blankt und Plön“ ein wunderschöner großer Park mit herrlichen Pflanzen, aber auch hier – das ist bei mir vor der Haustür – sitz‘ ich gern hier an der Alster und trinke mein Alsterwasser.
Das ist schon das Schönste hier in mitten von Hamburg und bei diesem Wetter natürlich. Da sieht/hört Ihr nicht, dass hier jetzt ein traumhaftes Wetter ist – die Sonne scheint, blauer Himmel, blaues Wasser, vor uns die Schwäne.

12. Was hälst Du von unserem Fanclub?
Herbert Tennigkeit: Tanja, das was ich von Dir bisher gehört habe: Find‘ ich sehr, sehr gut, wie Du Dich einsetzt und um noch mehr zu sagen, warten wir jetzt erst mal den Sommer ab, wenn ich den Fanclub dann persönlich kennenlernen werde - und der Rest vom Club und Deine Mitarbeiter bisschen näher kennenlernen werde – darauf freue ich mich schon (beim Fantreffen). Antwort 2 gebe ich Dir dann später. (lacht)

13. Möchten Du Deinen Fans eine kleine Nachricht überbringen?
Herbert Tennigkeit: Spontan würde ich mich freuen, wenn der ganze Fanclub hier auf der Alsterwiese sitzen würde. Wir würden alle im Kreis zusammen sitzen und wir würden grillen und ein Gläschen Wein trinken oder Wasser. Bei diesem herrlichen Wetter würde ich mich freuen, wenn ich mit dieser ganzen Gruppe (die ich dann hoffentlich bald kennenlernen werde) hier zusammensitzen und einfach ein paar fröhliche Stunden miteinander verleben könnte.
Tanja: Noch Grüße – die tun ja nicht weh :-)))
Herbert Tennigkeit:  Ja, natürlich liebe Grüße von Hamburg hier – Grüße tun nicht weh-auch wenn sie weh tun würden – ich grüße Euch trotzdem ganz herzlich und freu‘ mich, dass Ihr Euch alle so noch für die SWK einsetzt und sie nicht in Vergessenheit gerät.
Also macht’s gut, bleibt gesund.
Tschüss, Tschüss!

 

Das Interview mit Herbert Tennigkeit führte Fanclubleiterin Tanja Junginger.Das Interview wurde auf Tonband aufgezeichnet und so übernommen!

Lieber Herbert, ich möchte Dir nochmals von Herzen "DANKE" für alles sagen   und vorallem für die schöne,  erlebnisreiche Zeit, die ich mit dir erleben durfte (an der schönen Alster   ) Im Namen des Fanclubs möchte ich Dir von Herzen für das Interview bedanken, dass Du Dir die Zeit hierfür so viel Zeit genommen hast!

 

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