Zum ehrenden Gedenken und in Dankbarkeit an Klausjürgen Wussow, dem Mitbegründer der Deutschen Kinderkrebsnachsorge und Mit-Initiator der Nachsorgeklinik Tannheim wurde am 14. November 2007 in der Nachsorgeklinik Tannheim eine Ehrentafel von seinen Kindern Barbara und Sascha Wussow enthüllt.
In Abstimmung mit den Gesellschaftern der Klinik und der Stiftung, wurde beschlossen, die Gedenktafel im Rahmen der Feierlichkeiten anlässlich des 10. Geburtstags der Nachsorgeklinik zu enthüllen. Es wurden alle Organisationen gewürdigt, die bei der Entstehung der Klinik geholfen hatten und sie bis heute begleiten. In festlichem Ambiente wurde der erste Medienpreis der Deutschen Kinderkrebsnachsorge an die Landesschau Baden-Württemberg des SWR verliehen. Übergeben wurde der Preis von Stiftungsvorstand Roland Wehrle und Barbara Wussow überreichte die Bronzeskulptur mit dem Logo der Stiftung stellvertretend für die Redaktion an Landessenderdirektor Dr. Willi Steul.
Barbara und ihr Bruder Sascha Wussow waren gemeinsam aus Wien angereist. Bei einem Rundgang durch die Klinik konnten sie sich ein schönes und beeindruckendes Bild von der Einrichtung verschaffen.
Barbara Wussow: „Ich bin zum ersten Mal heute hier (Nachsorgeklinik Tannheim), also die letzten 2 Tage gewesen und ich bin selig, dass ich es doch gemacht habe, endlich, endlich, es war eh schon höchste Zeit.
Man kann viel fundierter schwärmen von dieser wunderbaren Einrichtung und Institution hier, als wenn man wunderschöne Kataloge oder CDs gesehen hat, dass ist alles ganz was anderes, als wenn man selber mit Hirn und Herz und Seele mitbekommt.“
Die Feierlichkeiten begannen um 17.30 Uhr mit einer Rede von Roland Wehrle, welche für die Trauerfeier von Klausjürgen Wussow vorgesehen war, jedoch damals von TV-Pfarrer Fliege einfach gestrichen worden war. Auch Barbara Wussow hielt eine Rede, in der sie sich sehr dankend für das Lebenswerk ihres Vaters äußerte und auch dankbar dafür, zusammen mit ihrem Bruder dieses Vermächtnis fortführen zu können.
Roland Wehrle, Barbara und Sascha Wussow enthüllten anschließend gemeinsam mit einigen Kindern die Ehrentafel. Der Künstler Hubert Rieber, der schon einiges für Tannheim gemacht hat, hatte die große Ehre, dieses Kunstwerk anzufertigen.
Im Anschluss an die Enthüllung gingen alle nach draußen, wo sie Luftballons mit Wunderkerzen in den Nachthimmel steigen ließen. Dieser zauberhafte Anblick könnte symbolisch als Lichtblick für die vielen schwer chronisch kranken Kinder und ihre Familien betrachtet werden, die dank der Nachsorgeklinik Tannheim neue Lebenskraft schöpfen, die Folgen der schweren Krankheit aufarbeiten und nach langer und Kräfte zehrender Zeit wieder zur Ruhe kommen können.
Ihren Ausklang fanden die Feierlichkeiten bei einem Abendessen im internen Kreis.