Barbara Wussow im Interview mit dem Schwarzwaldklinik-Fanclub zu ihrem erschienenen Buch: „Klausjürgen Wussow - Sein Leben mit Ida Krottendorff“ bei der "offiziellen Buchpräsentation" am 28.04.2009 in Berlin

Barbara Wussow beim vorlesen
Barbara Wussow
Sascha und Barbara Wussow
Barbara Wussow im Interview
Sascha und Barbara Wussow
Barbara Wussow im Interview
Sascha und Barbara Wussow
Sascha und Barbara Wussow im KaDeWe
Sascha und Barbara Wussow im KaDeWe
Barbara Wussow im KaDeWe Berlin

Dieses Interview unterliegt dem Copyright von„Tanja Junginger“, so wie "Barbara Wussow"!
Gesamte oder auszugsweise Verwendung, sowie das Vervielfältigen einzelner Informationen nur nach Rücksprache! Jedem Missbrauch werden wir als Fanclub nachgehen.


1. Liebe Barbara, wie war das für Dich dieses Buch zu schreiben? Welche Gefühle hattest Du dabei?

Barbara Wussow:  Sehr unterschiedliche Gefühle. Sehr schöne, sehr, sehr bewegende Momente, sehr lustige und sehr traurige. Aber auf jeden Fall - es waren sehr berührende Momente.
Tanja: Hast Du genauso wie Sascha  einen „Kaffee-Schock“ gehabt?
Barbara Wussow: Na, eher einen „Rotwein-Schock“ (lacht). Wir sind die Nächte bis drei/ vier Uhr oft sind wir gesessen. Das war auch Kaffee am Anfang, aber dann war es ein guter Rotwein.
Wenn ein Abend lang wird, dann kommt ein Glaserl Rotwein dazu. Ich war ja nicht besoffen- das Buch wurde ja nicht besoffen geschrieben (lacht herzlich). So kann man es nicht nennen.
Nein es hat sich die Waage gehalten zwischen Kaffee, Mineralwasser und Rotwein.


2. Gab es irgendein ganz besonderes Erlebnis beim Schreiben dieses Buches?

Barbara Wussow: Nein gar nichts. Ich wüsste nichts Besonderes. Die zwei Koffer zu finden - die waren schon toll muss ich sagen. Also der Inhalt war toll, von den wussten wir ja nichts. Davon haben die Eltern uns nichts erzählt - nie erzählt und somit war das wirklich was Neues und Besonderes.
Tanja: Wo waren die Koffer denn?
Barbara Wussow: Am Dachboden - das waren die berühmten Koffer. Sie haben auch nie erzählt davon. Aber man hat ja noch einen Koffer irgendwo und manchmal einen in Berlin, aber wir hatten ihn in Wien- zwei davon!


3. Aus welchem Anlass /Ziel hast du dieses Buch geschrieben, bzw. welchen Erfolg versprichst du Dir davon?

Barbara Wussow: Der Anlass erstens einmal eine „Hommage“ und eine „Verbeugung“ an beide Eltern, die wir lebt haben in den letzten Jahren- in den letzten 20 Jahren eigentlich.
Dann ist das ganze um die Eltern etwas abgedriftet in eine Richtung die uns nicht mehr gefallen hat. Sie haben ihr übriges dazu getan -  das ist schon richtig. Und es hat sich auch sehr verselbstständigt in den Medien, über Scheidungen und Wiederfindungen und wieder Scheidungen und ich glaube die Menschen haben vergessen was für 2 großartige Schauspieler das waren (Bühnen-, Theater-, Fernsehschauspieler). Und das wollten wir einfach den Menschen wieder in Erinnerung bringen auf einer Seite. Und auf der anderen Seite war es ein Geburtstagsgeschenk  zum 80.Geburtstag. Man hat uns gefragt, schon zu Begräbniszeiten her: ‚Was macht ihr denn wenn er 80. ist? Werdet ihr etwas veranstalten - irgendetwas machen.?‘
Ich glaube, das ist ein schönes Geschenk, nämlich ihre Biographie zu schreiben, die sie nie geschafft haben, weil sie A nie Zeit hatten, oder es zu unbequem war, zu mühsam war, zu anstrengend war, zu viel Arbeit gemacht hätte wahrscheinlich. Aber sie hätten es gerne gehabt.


4.Welche aktuelle Projekte/ Dreharbeiten stehen in naher Zukunft bei Dir an?

Barbara Wussow: Es sind jetzt mindestens 2-3 Sachen gleichzeitig leider Gottes angefragt. Und die Dreharbeiten bringen mich wieder nach Peru, oder nach Dubai oder nach Deutschland. Da alles gleichzeitig ist und ich ein abergläubischer Schauspieler bin, weiß ich nicht was ich jetzt darüber berichten soll, bevor das eine oder das andere was wird:  “Ich sog lieber gor nix“ (Anmerkung: Barbara auf Wienerisch)
Im Moment schaut´s gut aus, aber ich weiß nicht welches klappen könnte von diesen Projekten. Sie überschneiden sich ein bisschen- leider.
Tanja: Da frag ich Dich einfach zu einem späteren Zeitpunkt nochmals.


5. Möchtest Du den Fans noch eine kleine Nachricht übermitteln?

Barbara Wussow: Wenn ihr noch wissen wollt, was Klausjürgen Wussow außerhalb der Schwarzwaldklinik war - und er war ja ein großer Professor Brinkmann in der Schwarzwaldklinik. Aber es gab auch noch eine Zeit vor der Schwarzwaldklinik - und wenn die jemand interessiert von seinen Fans, dann würde ich mich sehr freuen, wenn sie sich dieses Buch besorgen.

Tanja:
Danke für das Interview!
Barbara Wussow: Bitte!

 

Das Interview mit Barbara Wussow führte Fanclubleiterin Tanja Junginger.Das Interview wurde auf Tonband aufgezeichnet und so übernommen!

Liebe Barbara, ich möchte mich nochmals herzlich bei Dir bedanken, dass Du Dir die Zeit genommen hast für das Interview, trotz der knappen/ bemessenen Zeit  in Berlin.Herzlichen Dank für alles!

 

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