Auch in diesem Jahr war es mal wieder soweit, die dritte Mottoparty konnte gefeiert werden. Nachdem wir einige Zeit vorher bereits ein erfolgreiches und tolles Fantreffen durchgeführt hatten, konnte es eigentlich nur noch besser werden. Denn wir hören eben nicht auf, wenn es am schönsten ist.
Sondern wir machen weiter und haben auch noch ganz viel Spaß dabei. So auch an diesem Samstag. Mittlerweile schon traditionell fand die Mottoparty im Fanhauptquartier in Ulm statt. Wo wir dann auch im Laufe des Vormittages eintrafen. Ich selbst war schon am Vorabend angereist. Und hatte, wie immer, schon im ICE meinen eigenen „Spaß".
Aber auf einer Strecke, die von Frankfurt am Main über Stuttgart führt, nicht wirklich verwunderlich. Die Deutsche Bahn lässt grüßen. Die Rückreise war dann schon etwas angenehmer.
Aber jetzt zurück zur Mottoparty. Eine kleine, aber richtig lustige Truppe hatte sich dann bis zum Mittag bei Tanja eingefunden. Die ersten hatten sich bereits, wie immer, in ihre Schwarzwaldklinik-Rolle eingefunden. Die Lacher waren dann ganz auf ihrer Seite, sobald es dann wieder an der Haustüre klingelte und neue Gäste begrüßt werden konnten.
Aber gelacht wurde ohnehin so viel, das mir irgendwann richtig die Bauchmuskeln, und was weiß ich noch alles, wehgetan haben. Getreu dem Motto unserer Oberschwester Hildegard „Ordnung und Disziplin muss sein" wurde, nachdem dann endlich alle versammelt waren, erst einmal mit einem Begrüßungsschluck angestoßen. Wie immer, selbstverständlich ohne Alkohol. Denn wir waren doch schließlich im Dienst. Allerdings hatte die Oberschwester für meine durchaus strapazierten Lachmuskeln auch kein wirksames Heilmittel, wollte ich nur mal anmerken.
Ach ja, und eh ich es vergesse, auf die Presse haben wir bei dieser Mottoparty bewusst verzichtet. Nachdem wir in diesem Jahr bereits zweimal gross durch die Zeitungen gegangen sind und was sonst noch so alles passiert war, hatten wir einfach mal das Bedürfnis auf Privat.
Und lustig ging es dann auch weiter an diesem Tag. Der erste Hunger wurde mit Kaffee und selbst gebackenem Kuchen gestillt. Da das Wetter auch ganz gut mitspielte, konnte wieder ein Fotoshooting auf Tanjas Terrasse und in ihrem schönen Garten stattfinden. Aber darin sind wir ja schon fast Profis. So oft, wie zumindest einige von uns in letzter Zeit fotografiert wurden. Zum Fotoshooting, da sind uns doch echt die verücktesten Sachen eingefallen. Aber wen wundert das noch wirklich, mich nicht mehr. Irgendwann musste ich mich dann geschlagen geben und auf den Rasen setzen. Vor Lachen, das glaubt doch echt keiner mehr.
Dr. Engel gesellte sich dann zu mir und gemeinsam haben wir uns erst einmal ausgeruht. Natürlich unter dem strengen Blick von Oberschwester Hildegard, damit jetzt auch keiner was anderes denkt. Einigermaßen erholt und mit einem weiteren Kaffee zur Stärkung ging es dann munter weiter. Wie immer, hatte jeder von uns etwas zu berichten. Klar, der Klinikalltag ist schon ganz schön aufregend und überaus spannend. Viel zu schnell näherte sich der Abend und wir bekamen doch schon wieder mächtig Hunger. Das war der Auftritt für unseren Dr. Engel. Er erhielt dann auch von Dr. Christa Brinkmann den zutreffenden Titel „ Master of Grill ".
Wer im Dunkeln noch so lecker grillen kann, der hat sich diesen Titel aber auch wahrhaftig verdient. Die Oberschwester musste diesmal mit der Küche vorlieb nehmen. Denn sie war für die Salate zuständig.
Doch auch von diesem Ort hatte sie alles im Griff und ließ es sich nicht nehmen unseren Pfleger Mischa nach altbewährter Methode herum zu kommandieren. Der grinste sich einen und murmelte „blöööde Kuh“. Keine Sorge. Ihrem Blick entging fast nichts. Nach einem ausgiebigen Essen und zu vorgerückter Stunde durfte natürlich das "Schwarzwaldklinikbrettspiel" nicht fehlen. Ich kannte dies noch gar nicht. Und habe mich natürlich dabei nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Die anderen waren mir meilenweit voraus. Aber völlig egal, es ist immer das erste Mal und gewinnen kann nur einer. Also war ich eben ein guter Verlierer. Mittlerweile war es schon weit nach Mitternacht geworden, selbst die Geisterstunde schon vorüber. Und wir alle irgendwie müde.
Dr. Engel hat sich dann tatsächlich noch auf den Heimweg gemacht. Die anderen haben bei Tanja übernachtet. Und irgendwann sind wir dann alle in den Schlaf gefallen. Und haben betsimmt was richtig Schönes geträumt.
Also, ich muss sagen, eine rundum gelungene Mottoparty getreu unserem Motto:
„ Kein Ende in Sicht – wir machen weiter, bis der Arzt kommt ".
Kleiner Scherz zum Schluss, aber wir machen weiter. Und von uns wir man noch so manch überraschendes zu hören/sehen bekommen.
Bis zur nächsten Mottoparty
Eure
Petra (SWK-Meislein)